Von der Erschöpfung zur Lebenskraft: Dein 3-Schritte-Plan
Fühlst du dich manchmal, als wäre deine innere Batterie nicht nur leer, sondern als hätte jemand den Stecker gezogen? Dieses tiefe, nicht vom Schlaf zu stillende Erschöpftsein? Das ist mehr als Müdigkeit. Das ist dein System, das um Hilfe ruft.
Ich erinnere mich an einen Abend, an dem ich einfach nur auf dem Küchenboden saß. Um mich herum: Stille. In mir: ein Summen aus überreizten Sinnen und einer Leere, die mich fast verschluckte. Ich hatte nichts „geleistet“, aber ich war völlig ausgebrannt. Damals verstand ich: Erschöpfung ist oft der letzte Hilferuf einer hochsensiblen Seele, die nie gelernt hat, ihr eigenes Grenzsystem zu betreiben.
Es braucht kein großes Radikalkonzept. Wahre Lebenskraft entsteht durch konsequente Mikro-Pausen. Hier ist dein erster 3-Schritte-Plan zurück zu dir:
- Wahrnehmen ohne Bewertung: Lege für zwei Minuten die Hand auf dein Herz. Frage: „Wo in meinem Körper fühlt sich die Erschöpfung gerade an?“ Ist es ein Druck, ein Ziehen, ein Flimmern? Nimm es nur wahr. Das ist Energiearbeit auf elementarster Ebene.
- Die Grenze ziehen (innerlich): Bestimme für heute eine Sache, die du nicht tun wirst. Die nicht dringende Nachricht, die du nicht beantwortest. Das schlechte Gefühl, für das du dich nicht verantwortlich machst. Sage innerlich: „Hier bin ich. Das da draußen ist das Draußen.“
- Eine Quelle aktivieren: Tue genau eine kleine Sache, die deinem Wesen wirklich entspricht – nicht dem, was du glaubst, tun zu sollen. 5 Minuten mit der Katze kuscheln. Den Blick in den Himmel richten. Ein Blatt berühren. Hier nimmst du Kontakt auf, statt nur abzugeben.
Welcher der drei Schritte ist für dich heute am dringendsten – das achtsame Wahrnehmen, das klare Abgrenzen oder die nährende Quelle?
Kategorien: Heilung und Wandel, Verwurzelt sein