Aura-Reading: Ein zweischneidiges Schwert?

Die Sprache der Schwingung: Über die Kunst des achtsamen Wahrnehmens jenseits der Klischees.

Anna während einer Aura-Reading-Sitzung.

Aura-Reading ist für mich ein zweischneidiges Schwert – es kann Werkzeug echter Wahrnehmung sein, wird aber ebenso oft missbraucht.

Was ich daran schätze

Die Aura als energetisches Feld ist für mich real – nicht im esoterisch-verklärten Sinne, sondern als Ausdruck des Gesamtzustandes eines Menschen. Manche Menschen haben tatsächlich die Fähigkeit, feinste Schwingungen, Stimmungen, verborgene Spannungen wahrzunehmen. Das ist weniger “Hellsehen” als hochsensible Resonanzfähigkeit.

Wenn ich mit jemandem arbeite, spüre ich oft intuitiv: Wo stockt die Energie? Wo ist Schwere, wo Leichtigkeit? Das nenne ich aber nicht “Aura lesen” – ich nenne es achtsames Wahrnehmen.

Wo ich kritisch werde

Die Aura-Industrie ist voll von Scharlatanen, die mit bunten Chakra-Bildern und vagen Aussagen (“Ich sehe viel Blau bei dir – du bist sehr kommunikativ”) Geld verdienen. Wer wirklich sieht, spricht präzise. Echte Wahrnehmung ist nie beliebig austauschbar.

Zudem: Viele “Readings” sind Projektionen. Der “Lesende” sieht oft mehr von sich selbst als vom Gegenüber.

Meine Haltung

Ich arbeite mit Aura-Soma-Essenzen – nicht weil ich die Aura “sehe”, sondern weil Farben, Düfte und Pflanzen Resonanzräume öffnen. Die Auswahl einer Farbessenz durch den Klienten selbst ist oft entlarvender als jedes Reading von außen.

Was Aura-Reading betrifft: Ich vertraue mehr dem, was sich zeigt, als dem, was behauptet wird zu sehen.

Was ist deine Erfahrung damit? Hast du selbst schon Readings erlebt – oder zweifelst du grundsätzlich?

Kategorien: Weisheit und Stille, Spiritualität im Alltag